Nachfolgend sind einige Informationen und News rund um das Thema Baufinanzierung/Baugeld zu finden, sowie einige weiterführende Artikel zu diesem Thema.
Baufinanzierung
Mit einer Baufinanzierung können Bauherren den Kauf oder Bau der eigenen vier Wände finanzieren. Dabei bietet sich ein klassisches Baudarlehen der Hausbank an. Möglich sind aber auch Baufinanzierungen, die verschiedene Darlehen von mehreren Banken kombinieren, beispielsweise ein Baukredit einer Bank, ein ergänzendes Bauspardarlehen der Bausparkasse und ein Förderkredit, mit dem eine besondere Bauweise finanziert wird.
Die langfristige Baufinanzierung
Baufinanzierungen sind in der Regel auf längere Sicht angelegt, da die Kreditbeträge 100.000 Euro und mehr betragen. Die Rückzahlung erfolgt als Annuität und läuft meist über 25 bis 30 Jahre. Die Annuität wird auch als Jahresleistung bezeichnet und besteht aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil. Zu Beginn beträgt der Tilgungssatz 1 Prozent. Da der Zinsanteil immer auf den jeweils aktuellen Kreditsaldo errechnet wird, verschiebt sich der Zinsbetrag zu Gunsten des Tilgungsbetrages, so dass im Laufe der Vertragsdauer bei gleich hoher Rate immer mehr getilgt wird und immer weniger Zinsen gezahlt werden.
Zinsen über 25 Jahre fest vereinbaren
Eine Baufinanzierung sollte auf der Basis des monatlich zur Verfügung stehenden Einkommens bzw. bei Vermietungsobjekten auf der Basis der erwarteten Mieteinnahmen gut kalkuliert werden. Hierfür empfiehlt sich für den Bauherren, eine besonders lange Zinsbindung zu wählen. Gerade in der immer noch günstigen Bauzinsphase sind die Konditionen in Deutschland gegenüber dem Vergleichszeitraum vor 10 oder 15 Jahren um die Hälfte günstiger. Viele Baufinanzierungsbanken haben deshalb auch langfristige Festzinsen für Immobilienkredite im Angebot, teilweise für 25 oder 30 Jahre, ohne das dafür nennenswerte Zinsaufschläge zu zahlen sind. Der Bauherr kann dann sicher sein, dass seine Zinsaufwendungen für den gesamten Zeitraum konstant bleiben.
Ist Eigenkapital sinnvoll?
Über die Höhe der Konditionen entscheidet die Höhe der benötigten Baufinanzierung. Die günstigsten Zinsen gibt es von der Bank dann, wenn der Kredit innerhalb von 60 Prozent des Beleihungswertes ausläuft. Der Beleihungswert wird entweder durch einen Schätzer ermittelt oder durch Bodenpreise und Gebäudewerte ermittelt. Die Bank kann bei einer Beleihungsgrenze von 60 Prozent davon ausgehen, dass im Falle einer Zwangsversteigerung des Objektes der gesamte Versteigerungserlös zur Tilgung des Immobilienkredites ausreicht. Meist werden jedoch mehr als nur 60 Prozent des Kaufpreises bzw. der Baukosten als Kredit benötigt. Die Banken finanzieren auch diese Darlehenswünsche, verlangen dann aber meiste Zinsaufschläge. Unter Umständen kann es daher sinnvoll sein, die benötigte Kreditsumme durch Eigenleistungen oder Eigenkapital zu reduzieren.
Grundpfandrechte für die Bank
Zur Absicherung der Baufinanzierung wird zu Gunsten der finanzierenden Bank eine Grundschuld oder eine Hypothek im Grundbuch eingetragen. Mit dieser Eintragung sichert sich das Finanzinstitut die Möglichkeit der Zwangsvollstreckung zu, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt werden kann. Die Beurkundung und Eintragung erfolgt in der Regel über einen Notar. Die Kosten richten sich nach der Höhe des grundschuldrechtlichen Betrages und sind durch den Immobilieneigentümer zu tragen oder aus den Kreditmitteln zu bezahlen.
Jetzt an später denken
Bei einer Baufinanzierung sollten Bauherren und Immobilienbesitzer auch an die Möglichkeit der Finanzierung denken, wenn sie beispielsweise nach einem Unfall oder einer Krankheit kein oder nur noch ein geringes Einkommen zur Verfügung haben. Für diese Fälle empfiehlt sich der Abschluss einer Risikolebensversicherung, mit der im Versicherungsfall der offene Kreditbetrag abbezahlt werden kann und die finanzielle Belastung der Familie möglichst gering gehalten wird.
Aktuelle Bauzinsen
Informationen rund um aktuelle Bauzinsen.
Diese Informationen sind für Häuslebauer sehr wichtig, denn danach lassen sich mögliche Kosten errechnen.
