Klickpfad: Startseite >> Erfahrungen



Erfahrungen bei der Baufinanzierung und mit Immobilienkrediten

Haben Sie Erfahrungen bei einer Immobilienkreditaufnahme, bei der Baufinanzierung, bei Umschuldungen etc. gemacht? Hier haben Sie die Möglichkeit diese anderen mitzuteilen so das jeder Lesende davon lernen und profitieren kann.
Teilen Sie Ihre positiven oder negativen Erfahrung mit anderen.

Nennen Sie uns Ihre Erfahungen mit Immobilienkrediten per Email mit. Wir werden diese prüfen und dann hier veröffentlichen. Füllen Sie dazu bitte das nachfolgende Formular aus.

Vielen Dank
Ihr Der-Immobilienkredit.de Team


Rene schrieb am 04.06.2007 20:08:19:

Erfahrungsbericht Baufinanzierung 1990 haben wir den Entschluss gefasst, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Nach Auswahl des Objektes und erfolgreicher Grundstückssuche begann der schwierigste Teil unseres Vorhabens. Kein Eigenkapital, kein Bausparvertrag, keine Erfahrung mit Finanzierungen, Krediten und Banken. Unser Projekt lief an. Wir fanden das Traumhaus und machten uns an die finanzielle Planung. Wir hatten uns ein Fertigteilhaus ausgesucht und konnten durch einen geplanten Teilausbau die Kosten von 250.000 Dm auf 180.000 DM senken. Super das Problem des Eigenkapitals war somit gelöst, denn der Teilausbau wurde in vollem Umfang als Eigenleistung berechnet. Wir konnten noch nicht abschätzen, was auf uns zu kommt und waren sehr blauäugig und unwissend. Die ersten Gespräche bei verschiedenen Banken verliefen sehr ähnlich, Selbstauskunft, Verdienstnachweise, Vermögen oder Eigenkapital nachweisen und dann ging es an die Höhe der Kosten, welche zu finanzieren waren. Es wurde uns sehr schnell klar, dass es seriöse und unseriöse Vermittler gab und das Geld leihen teuer ist. Das Aufzeigen der Zinsen für die Gesamtlaufleistung der Kreditdauer brachte uns zum Überlegen, wie wir mit dem Eigenheim umgehen müssen und das nur eine Mehrfachfinanzierung möglich ist. Die Angebote der unterschiedlichen Banken und Finanz Dienstleister waren wie auch die Zinsen und Rückzahlungen sehr unterschiedlich. Man hatte anfänglich versucht, durch schnelle Zusagen oder neu abzuschließende Lebensversicherungen die Finanzierung zu ermöglichen oder durch Bürgschaften anderer Sicherheiten zu erhalten. Eine echte Beratung oder unser Wohl stand nie zur Debatte, Ziel der Vermittler war immer schnell hohe Provisionen zu erzielen. Kurz vor unserer Kapitulation, haben wir über unseren Versicherungsmakler (notwendige Feuer- und Bauherrenversicherung) erfahren, dass es eine seriöse und unverbindliche Beratung bei einer ortsansässigen Bank gibt. Die ersten Gespräche zeigten uns, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, unser Vorhaben zu finanzieren. Wir hörten zum ersten Mal, dass es Fördermittel gibt, was Kinderbaugeld ist oder wie man als Bauherr seine Steuererklärung richtig machen muss, um Eigenheimzulagen zu bekommen. Die Finanzierung kam dann sehr schnell zustande und die in drei Raten vereinbarten Auszahlungen wurden Termingerecht an unsere Hausfirma überwiesen. Diese Bank ist heute noch unsere Hausbank und wir haben auch die zweite Zehnjahres-Zinsbindung mit dem Unternehmen abgeschlossen

Kai schrieb am 06.06.2007 11:50:55:

Wie ich meine Wohnungen finanziert habe Ich habe zwei Einzimmerwohnungen über Bausparverträge finanziert. Aber der Reihe nach. Als ich mein Berufsleben startete, bot mir mein Arbeitgeber die volle Vermögenswirksame Leistung an. So habe ich erst einen Sparvertrag bei der Sparkasse abgeschlossen. Nach wenigen Monaten habe ich erfahren, dass die Vermögenswirksame Leistung auch auf einen Bausparvertrag eingezahlt werden kann. Kurz entschlossen habe ich mich bei der Bausparkasse informiert und meinen ersten Bausparvertrag abgeschlossen. Die Bausparsumme habe ich nicht vom Preis eines bestimmen Immobilienobjektes anhängig gemacht, denn ein Berufsanfänger kann noch nicht so richtig an einen Wohnungskauf denken, wo das Sparen darauf erst gerade begonnen hat! Ich habe als Kriterium für die Bausparsumme den Beitrag genommen, den ich zusätzlich zu der Vermögenswirksamen Leistung meines Arbeitgebers einzahlen konnte. Es waren 140 DM, die meine erste Bausparsumme von 35000 DM ergaben! Dass diese Summe noch lange für keine Wohnung reichen würde, war mir klar, aber ich hatte ja Zeit und nichts Genaues vor. Die Zeit verging, die ersten 7 Jahre waren schnell vorbei, ich bekam einen Anruf von einem Berater der Bausparkasse, mit dem Vorschlag, einen neuen Bausparvertrag abzuschließen, oder den bestehenden zu erhöhen. Ich entschied mich für die zweite Variante und sparte munter weiter. Nun war die Bausparsumme 50000 DM. Da ich auf den Geschmack gekommen war, zahlte ich alles, was ich zusätzlich an Geld bekam, auf meinen Bausparvertrag ein. Die 40% waren nun bald eingezahlt. Was nun? Ein neuer Berater der Bausparkasse, ein neuer Vorschlag, ein neuer Bausparvertrag von 50000 DM wurde abgeschlossen und genau so fleißig gefüllt. Nach 14 Jahren waren beide Bausparverträge „voll“, oder in der Fachsprache gesagt „zuteilungsreif“. Was tun? Nun war die Eigentumswohnung schon real möglich, ja fast ein Muss! Ich hatte beim Abschluss des ersten Bausparvertrags absolut keine Ahnung, was ich da alles unterschrieben hatte, ich las zwar die vielen Seiten, verstand allerdings sehr wenig. Es war ja nicht eilig! Mit Der Zeit jedoch las ich beide Bausparverträge immer wieder, verstand immer mehr vom Bausparen! Gleichzeitig begab ich mich auch auf Wohnungssuche! Ich besichtigte große und kleine, neue und alte Wohnungen, in allen Stadtteilen, ich musste herausfinden, was ich möchte! Und dann fand ich sie, meine erste Wohnung, die ich innerhalb von 5 Minuten zu kaufen beschloss! Sie sollte 98000 DM kosten. Da ich inzwischen fast so fit im Bereich Bausparen geworden war, dass meine Beraterin meinte, ich könnte nebenberuflich als Beraterin für die Bausparkasse arbeiten, wusste ich, was ich tue und der Kauf war perfekt! Für die zweite noch kleinere Wohnung habe ich noch zwei Bausparverträge abgeschlossen und sie dann auch damit finanziert! Allerdings mit Vorfinanzierung, was richtig war, da ich die Wohnung vermietet habe und Steuer sparen konnte! Das Bausparen hat seine Vorteile und auch seine Nachteile. Für mich waren die Vorteile sehr wichtig, dass das Ganze vom ersten bis zum letzten Tag kalkulierbar ist. Und auch, dass ich jederzeit Sondereinzahlungen, wie auch später Sondertilgungen leisten konnte.

Maik schrieb am 21.06.2008 11:06:10:

Erfahrungsbericht Baufinanzierung Die meisten Menschen haben den Wunsch nach einem eigenen Heim. Da auch ich zu diesem Personenkreis zähle, möchte ich im Folgenden meine Erfahrungen mit Banken und deren Beratung im Rahmen meiner Baufinanzierung vor einem Jahr schildern. Zunächst habe ich mir natürlich zusammen mit meiner Frau ein Objekt gesucht, dass unsere Vorstellungen entspricht. Wir haben uns für eine Doppelhaushälfte entschieden, die über eine Anzeige der örtlichen Immobilienzeitschrift zum Verkauf angeboten wurde. Nachdem die Immobilie und Grundstück ausgesucht waren, stand im Folgenden die Planung und Durchführung der Baufinanzierung an. Um uns einen Überblick über die verschiedenen Angebote hinsichtlich Finanzierungszinsen etc. zu machen, haben wir zum Einen im Internet die verschiedenen Angebote verglichen und zum Anderen haben wir bei verschiedenen Banken auch persönlich im Rahmen eines Gespräches Angebote zur Baufinanzierung eingeholt. Nachdem wir die verschiedenen Angebote kannten, haben wir einen Termin für ein Finanzierungsgespräch bei unserer Hausbank vereinbart. Das erste Gespräch dauerte ca. 2 Stunden und war recht positiv, da über alle wichtigen Fragen und Fakten gesprochen wurde, welche im Rahmen der Baufinanzierung entscheidend sind. Zunächst haben wir zusammen mit dem Berater unseren eigentlichen Finanzierungsbedarf ermittelt. Da wir eine gewisse Summe an Eigenkapital zur Verfügung hatten und einen Teil der Gesamtsumme auch durch unseren Bausparvertrag finanzieren wollten, stand am Ende ein zu finanzierender Betrag von 120.000 Euro fest. Neben den Bau bzw. Kaufkosten für Grundstück und Immobilie ist es wichtig darauf zu achten, dass auch Nebenkosten wie Notargebühren, evt. Maklerkosten und Kosten für die Einrichtung (Möbel etc.) in der Gesamtsumme berücksichtigt werden. Nachdem die Darlehenssumme fest stand, wurde darauf hin über die Art der Zinsfestschreibung gesprochen. Grundsätzlich standen eine variable Zinsgestaltung und eine Zinsfestschreibung von 5 oder 10 Jahren zur Auswahl. Da die Darlehenszinsen vor einem Jahr recht niedrig waren, haben wir uns für eine Zinsfestschreibung für 10 Jahre entschieden, um uns diesen günstigen Zinssatz für diesen Zeitraum zu „sichern“. Nachdem diese Modalitäten geklärt waren, haben wir anhand einer aktuellen Einnahmen-und Ausgabenrechnung die monatlich zu tragende Darlehensrate ermittelt. Damit einhergehend wurde auch der Anteil der Zinsen und der Tilgung an der monatlichen Rate festgelegt, wobei wir eine anfängliche Tilgung von einem Prozent vereinbarten. Im zweiten Gespräch bei unserer Hausbank wurde dann über die Absicherung des Darlehens gesprochen. Durch die Bank wurde die Eintragung einer Grundschuld auf die Doppelhaushälfte bzw. das Grundstück veranlasst, welche zu Gunsten der Bank eingetragen wurde. Nachdem alle grundlegenden Modalitäten der Baufinanzierung geklärt waren, bot uns der Berater die Absicherung des Darlehens durch eine Risiko-bzw. Kapitallebensversicherung an. Da ich der alleinige Verdiener bin und zudem meine Frau ohnehin im Falle meines Todes absichern möchte, haben wir uns für den Abschluss einer Risikolebensversicherung entschlossen, deren Versicherungssumme der Höhe des Hypothekendarlehens betrug. Einige Wochen später, nachdem alle notwendigen Verträge und die Eintragung der Grundschuld abgeschlossen waren, wurde die Darlehenssumme auf unser Girokonto überwiesen und im folgenden Monat auch di erste monatliche Rate abgebucht. Insgesamt waren unsere Erfahrungen im Rahmen der Baufinanzierung und der Beratungsgespräche sehr positiv, da vom Berater alle wichtigen Dinge beachtet wurden und wir gut informiert wurden.



 Die Zukunft der Baufinanzierung heißt Interhyp
ANZEIGEN