Ein Zinsvergleich der Baufinanzierungsangebote ist ein wichtiger Entscheidungsgrund für den potentiellen Anbieter. Bei dem Vergleich der Angebote gilt es aber auch die Nebenkosten genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei kann es sich um:
- Schätzkosten
- Bereitstellungszinsen und
- allgemeine Nebenkosten
handeln. Diese Nebenkosten sind in dem Effektivzins (siehe auch Unterschied zwischen Effektiv- und Nominalzins) bereits enthalten.
Alle möglichen Nebenkostenarten sind in der Preisabgabenordnung vorgschrieben. Da können Sie jederzeit nachlesen ob die angesetzten Nebenkosten relevant sind. Wir empfehlen dies zu prüfen!
Arten von Nebenkosten
Schätzkosten
Unter den Schätzkosten die Kosten zu verstehen welche von dem Kreditgeber für das Schätzen des Immobilienwertes anfallen. Der somit erhaltene Immobilienwert bildet die Grundlage der Schätzkostenabrechnung. Diese können je nach Kreditgeber zwischen 1,00 – 2,25% der Darlehenssumme betragen.Bereitstellungszinsen
Die Bereitstellungszinsen werden fällig wenn der Kreditnehmer das Darlehen/den Kredit in mehreren Teilbeträgen erhält.
Bsp.: 1. Teil bei Grundstückskauf, 2. Teil bei Fertigstellung des Kellers, ....
Da der Kreditnehmer nicht sofort das gesamte Kapital bekommt, muss er auch noch nicht auf die gesamte Darlehenssumme Zinsen zahlen, sondern nur auf den erhaltenen. Die Bereitstellungszinsen fallen auf den restlichen Darlehensbetrag an, welchen der Kreditgeber noch zurückhält.Allgemeine Nebenkosten
In den allgemeinen Nebenkosten sind Beträge wie Kontoführungsgebühren und Auszahlungsnachweise enthalten.Allgemein gilt es festzuhalten das für fast jede Tätigkeit des Kreditgebers Kosten anfallen, welche durch den Kreditnehmer zu tragen sind.

