Aktuell sind die Hypothekenzinsen historisch gesehen sehr niedrig. So stehen die Effektivzinsen bei einigen Immobilienkredit-Anbietern bereits unter der Marke von 4,00%!
Wie lange dieses niedrige Zinsniveau noch bestehen bleibt kann und mag niemand vorraussagen.
Genau dieses Zinsniveau bietet neuen Kreditnehmern einen großen und flexiblen Spielraum bei der Kreditaufnahme. Die monatliche Zinsbelastung ist, eben durch diese niedrige Zinsen, wesentlich geringer. So kann der Kreditnehmer entweder die Kredittilgungsrate erhöhen oder den Kredit mit längeren Laufzeiten festsetzen. Durch eine höhere Tilgungssumme ist der Kredit wesentlich schneller abgezahlt.
Bsp.:
Bei einer monatlichen Gesamtsumme von 500,- für Zinsen und Tilgung fällt bei sinkenden Hypothekenzinsen die monatlichen Ausgaben für die Zinsen. Wenn die Gesamtsumme gleich bleiben soll, können somit die Anteile für die Tilgung erhöht werden. Die monatliche Gesamtsumme von 500,- bleibt weiterhin konstant, jedoch ist die Tilgung höher und damit kann sich die Restlaufzeit des Immobilienkredites verkürzen.
Wenn man sich für längere Laufzeiten mit dem niedrigen Hypothekenzinssatz entscheidet kann die monatliche Belastung für Zinsen und Tilgung von 500,- auf 450,- EUR fallen. Somit erhöhen sich die monatliche frei verfügbaren Mittel.
Fazit:
Bei einer geringen monatlichen Tilgungssumme sollte die Laufzeit der Kredit mit festen Zinssätzen möglichst lange festgeschrieben werden. So haben Sie eine Zinssicherheit!
Bei einer hohen monatlichen Tilgung ist die Laufzeit eher kürzer zu wählen. Denn durch eine höhere Tilgungssumme reduziert sich die Kreditlaufzeit erheblich.

